Zum Jahresanfang haben mehr als zwei Drittel der über 100 Krankenkassen in Deutschland den allein von den Versicherten zu leistenden Zusatzbeitrag erhöht. In 2016 liegt dieser bisher durchschnittlich bei 1,10 %. Für 2015 wurden 0,9 % als gültiger Durchschnitt ermittelt. Die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes Dr. Doris Pfeiffer rechnet damit, dass sich die Tendenz weiter verstärken wird. "Bei vorsichtiger Schätzung rechnen wir damit, dass wir in 2019 bei 1,8 Prozent sein werden", so Pfeiffer gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. Dies ist aber auch nur eine rechnerische Durchschnittsgröße. Bei der einzelnen Kasse kann das noch deutlicher aussehen. Denn je nach Krankenkasse liegt der Zusatzbeitrag schon jetzt bei bis zu 1,6 %. Einige sehr wenige Kassen erheben derzeit noch keinen Zusatzbeitrag. Das kann ein Motiv sein, in die PKV zu wechseln. Oder sich eine Kasse zu suchen, bei welcher es keinen oder nur einen geringen Zusatzbeitrag gibt.

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