Wenn man als privat Versicherter Kosten nicht zeitnahe beim Versicherer eingereicht hat, und dieser z.B. auch schon die sogenannte Beitragsrückerstattung (für die Nichtbeanspruchung der Versicherung) ausgezahlt hat, kann sich diese Frage stellen. Gemäß § 195 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) verjähren Ansprüche aus Versicherungsverträgen grundsätzlich innerhalb von drei Jahren. Die Verjährung beginnt dabei am Schluss desjenigen Jahres, in dem der Anspruch fällig wird. Daher können z.B. Kosten, die durch Behandlungen im Jahr 2014 entstanden sind, noch bis Ende 2017 geltend gemacht werden. Die PKV ist dann natürlich berechtigt, eine (oder mehrere) bereits ausgezahlte Beitragsrückerstattung mit der Erstattung für die Kosten zu verrechnen. Ob das Einreichen dann also sinnvoll ist, sollte man natürlich aus dieser Sicht prüfen.

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